Newman Guitars trägt eine der grössten Rock-'n'-Roll-Geschichten überhaupt in seinem Namen. Ted Newman Jones baute Eric Claptons legendäre Stratocaster "Blackie" und wurde daraufhin von Clapton an Keith Richards weiterempfohlen, der gerade in Südfrankreich an "Exile on Main St." arbeitete. Ted wurde 1971 Keith Richards' exklusiver Gitarrentechniker und -bauer. Gemeinsam entwickelten die beiden während der US-Tour 1972 die allererste Fünfsaiter-Gitarre im offenen G-Tuning – jenes Tuning, das seither untrennbar mit Keith Richards' Sound verbunden ist. Erstmals live gespielt wurde sie 1973 bei einem Benefizkonzert in Los Angeles.
1977 gründete Ted sein eigenes Geschäft in Austin, Texas – finanziert mit einem grosszügigen Startkapital von Keith Richards persönlich. Neben den Rolling Stones baute Newman auch für Bob Dylan, Tom Petty, Ronnie Wood, Willie Nelson und Lucinda Williams. Ted Newman Jones verstarb 2016, doch seine Instrumente werden bis heute in Austin nach seinem Vermächtnis gefertigt. Das macht jede Newman-Gitarre zu einem Stück gelebter Rock-Geschichte – kein Nachbau, sondern das Original, aus dem die legendäre "Open-G"-Fünfsaiter-Technik überhaupt erst entstand.